Landschaft & Tourismus
Castelsardo
Wie man hinkommt
Auf dem Landweg: der Küstenstraße von Sassari oder Porto Torres in Richtung Platamo und den Schildern nach Castelsardo folgen; auch von Santa Teresa di Gallura die Küstenstraße Richtung Sassari bis zur Abzweigung nach Castelsardo nehmen; von Olbia nach Coghinas, weiter nach Valledoria und dann auf der Küstenstraße bis Castelsardo fahren.
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Auf dem Seeweg: Abfahrt von Genua mit Ankunft in Porto Torres; Abfahrt von Civitavecchia, Genua und Livorno mit Ankunft in Olbia; von Bonifacio (Korsika) mit Ankunft in S. Teresa. |
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Auf dem Luftweg: Alghero, Olbia und Cagliari sind die drei Städte, die über einen Flughafen verfügen, der Sardinien mit dem Kontinent und den wichtigsten Städten Europas verbindet.
Das Schloss
Das majestätische Schloss mit zauberhaftem Panorama ist ein tausendjähriges Zeugnis mittelalterlicher Baukunst und der Geschichte Sardiniens.
Es wurde von der Familie Doria erbaut, der reichsten
und mächtigsten Familie des mittelalterlichen Genuas, um die Handelsbeziehungen
mit Sardinien zu erleichtern, nach denen damals alle Staaten des westlichen
Mittelmeeres suchten. Um das Schloss herum
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entwickelte sich eine Siedlung, die schnell wuchs. Das Schloss, das das größte der Insel ist, sollte die Bevölkerung vor Angriffen der Barbaren schützen und wurde nie erobert.
Das Museum, beliebtes Ziel der Touristen, beherbergt den Sitz des Museums "Flechten im Mittelmeer", wo man die Körbe eigener Produktion und auch die charakteristischen des ganzen Mittelmeeres bewundern kann.
Sehenswertes: Castelsardo ist ein kleines, altes, bezauberndes und charakteristisches mittelalterliches Städtchen auf dem Gipfel eines steilen Hügels.
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Während
eines Besuches kann man das atemberaubende Panorama bewundern und die
noch heute unveränderte antike Ausdrucksstärke der Wohnstätten
genießen, in denen heute noch die Castellanenser leben. Dies trifft
auch auf die charakteristischen, |
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unendlichen und ursprünglichen Treppen zu, auf denen die Frauen vor ihren Türen mit dem Flechten von Körben und Souvenirs beschäftigt sind. Touristen aber auch Einheimische halten an, um ihr Geschick und ihre Kreativität zu bewundern.
Ein Spaziergang in den Gassen von Castelsardo ermöglicht Ihnen einen Besuch der wunderbaren und mächtigen Kathedrale von Sant’Antonio Abate aus dem XVII. Jahrhundert. Hier ist ein hölzerner
Chor und eine Orgel aus der Zeit um 1700 und eine wunderbare Madonna
mit Kind und Engeln zu sehen, Werke des Maestro von Castelsardo.
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Zu besichtigen gibt es noch die Kirche von Santa
Maria delle Grazie aus dem Jahr 1300, in der das schwarze Kreuz aufbewahrt wird. Es wird "Lu Criltu Nieddu“ genannt und scheint das älteste Kreuz Sardiniens zu sein. Dort befindet sich auch eine sehr alte Statue des heiligen Franziskus.
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Touristen
wird empfohlen, Wagen auf dem Platz unterhalb des Dorfes zu parken, um
zu Fuß diese Wunder und die herrliche Landschaft zu genießen, die man beim Vorbeigehen durch die steil über
dem Meer liegenden Festungen erblickt. |
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Es bietet sich die Gelegenheit, viele kleine Geschäfte zu besuchen, die eine große Auswahl charakteristischer Souvenirs ausstellen, und in die wohlriechenden Läden hineinzugehen, die die typischen Produkte des Landes ausstellen und zum Probieren anbieten.
Auf dem Weg von Castelsardo nach Porto Torres erreicht
man Porto Frigianu, wo kleine Boote anlegen. Die Landschaft wird außerdem noch vom gleichnamigen Turm und der Insel Frigiano geschmückt.
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Auf der Fahrt nach Valledoria sollte ein Besuch des wunderbar erhaltenen Nuraghe Paddaggiu erfolgen.
Richtung Sedini kann man das außerordentliche Naturmonument "Roccia dell’Elefante" bewundern, ein vom Wind erodierter großer Felsblock, der einem auf den Beinen aufgerichteten Elefanten ähnelt, der mit dem Rüssel in Richtung Straße zeigt.
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Das Meer Castelsardo ist nicht nur Land: die Küste entlang kann man viele kleine entzückende, sehr weiße Strände und Buchten um Lu Bagnu herum finden, einem Stadtteil, der unterhalb der Burg gleich am Hafen liegt und in den letzten Jahrzehnten in |
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schwindelerregendem Tempo gewachsen ist. Weitere Buchten findet man in östlicher Richtung: La Vignaccia, Cala Ostina, Pedra Ladda.
Traditionen und Feste
Castelsardo tut sich hervor durch starke folkloristische Religiosität. Sehr berühmt ist die wichtigste österliche Prozession von Sardinien, die am Osternmontag stattfindet. Sie wird "Lunissanti“ genannt, nach den weissgekleideten Leidenden, die im Dunkel der Nacht im Chor die würdevollen Gesänge darbieten, die an uralte Zeiten des Christentums erinnern.
Gastronomie
Wichtig ist der Fischfang im Meer von Castelsardo, das hauptsächlich reich an Langusten und Meerbarben ist.
Die zahlreichen Restaurants, die sich im ganzen castellanesischen
Gebiet befinden, bieten vielseitige Fischgerichte an. Die Fischsuppe
castellanese stellt den Höhepunkt dar.
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